Autofahren mit Hund - So sichern Sie Ihren Hund

3food UG 16.01.2019 Praktische Tipps Zurück zur Übersicht


Autofahren mit Hund – So sichern Sie Ihren Hund am besten

Egal ob bei alltäglichen Kurzstrecken oder der geplanten Urlaubsfahrt mit Ihrem Vierbeiner: Sie sollten immer daran denken, Ihren Hund richtig im Auto zu sichern.

Nicht nur, dass sich Ihr Hund bei einem Unfall schlimme Verletzungen zuziehen kann.

Sie müssen sich auch immer der Gefahr bewusst sein, dass ein ungesicherter Hund ein extrem großes Risiko für die Fahrzeuginsassen darstellt.

Genauso wie die Gurtpflicht des Menschen zur Verordnung der Verkehrssicherheit gehört, so gehört das Sichern der Ladung auch dazu. Und dazu zählt auch Ihre Fellnase!

Diese Sicherungsmöglichkeiten gibt es:

  1. Festinstallierte Hundeboxen im Kofferraum (wohl die sicherste Transportmöglichkeit)
  2. Transportboxen im Fußraum hinter den Vordersitzen, oder im Kofferraum, quer zur Fahrtrichtung platziert
  3. Sicherungsgurt (immer nur zu befestigen an einem Geschirr)

1.      Festinstallierte Hundebox im Laderaum

Festinstallierte Boxen sind meist aus Kunststoff oder Aluminium und bieten daher auch den größtmöglichen Schutz für Sie und Ihren Vierbeiner.

Beim Kauf sollten Sie immer darauf achten, dass der Hund aufrecht stehen, sich drehen und hinlegen kann. Mehr Platz sollte die Box aber auch nicht aufweisen, da ansonsten bei einem Aufprall der Hund zu viel Bewegungsspielraum hat, der automatisch ein größeres Verletzungsrisiko mit sich bringt.

Die Box sollte genügend Luftzirkulation zulassen, und möglichst eine zweite Ausgangsmöglichkeit haben, falls sich der Kofferraum nach einem Unfall nicht mehr öffnen lässt.

Es gibt auch Hersteller, die sich darauf spezialisiert haben, maßangefertigte Hundeboxen zu bauen.

2.      Transportboxen

Bei Transportboxen ist von der Softbox, über die Kunststoff -bis hin zur Metallgitter -oder Aluminiumbox alles vertreten. Es bleibt lediglich die Frage offen, welche dieser Boxen für das Autofahren am geeignetsten ist.

Wenn wir von Eignung sprechen, geht es, wie oben bereits erwähnt, um die Sicherung Ihres Hundes. Von daher fällt die Softbox dabei schon mal durch.

Vorteile von Kunststoffboxen

·        Robust

·        Leicht

·        Gut zu säubern

·        Relativ kleine Eingänge

·        Geringe Luftdurchlässigkeit

Vorteile von Metallgitterboxen

·        Stabil

·        Schwer

·        Leicht zusammenklappbar

·        Sehr gute Luftzirkulation

Vorteile von Aluminiumboxen

·        Robust

·        Schwer

·        Leicht zu reinigen

·        Gute Luftdurchlässigkeit

Darauf können Sie noch achten:

Bei der Auswahl von Produkten rät der ADAC, auf einen Bezug zu Crashtests oder auf die DIN-Prüfungen zu achten (DIN75410-2 oder ECE R 126).

3.      Der Sicherungsgurt für Hunde

Der Sicherungsgurt für Hunde sollte ausschließlich an einem gut gepolsterten Brustgeschirr befestigt werden, und ist eher für kleine bis mittelgroße Hunde geeignet. Diese Art der Sicherung erfüllt zwar die Anforderungen, doch ist diese Variante nicht die sicherste, weder für Sie noch für Ihren Vierbeiner.

Wichtig ist vor allem, dass der Sicherungsgurt eine maximale Länge hat, die es dem Hund ermöglicht, entweder zu sitzen oder zu liegen. Ein Herumlaufen auf dem Rücksitz sollte unter keinen Umständen möglich sein.

Lassen Sie sich hierzu im Fachhandel beraten, und gegebenenfalls die Einstellung für die Länge des Gurtes direkt mit Hund, Geschirr und Auto vornehmen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren 4-beinigen Freunden gute und vor allem sichere Fahrt!

Zusammenfassung:

  • Hunde müssen im Auto gesichert sein
  • Es gibt fest installierte Boxen und mobile Boxen
  • Sicherheitsgurte für Hunde können Sie am Geschirr befestigen
  • Lassen Sie sich fachkundig beraten!

 

 

 

 

 

 

 

 

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